nevisQ Blog

Alles rund um die Zukunft, die Probleme
und aktuellen Neuigkeiten der Pflegebranche!

Christian Kind und Stelios Katsanevakis

Wer steckt hinter dem Blog?

Hallo! Wir sind Christian und Stelios und gehören zu den Geschäftsführern und Mitgründern von nevisQ. Wir haben uns mit nevisQ die Aufgabe gestellt, die Pflege nachhaltig fit für die Zukunft zu machen. Wir stecken unser ganzes Herzblut darein, dass wir gemeinsam etwas verändern können. Wir möchten euch daran teilhaben lassen und wollen euch mit diesem Blog einen Einblick in die Pflegebranche geben, mit all ihren Problemen, Innovationen, Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft.

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Unser aktueller Blog-Beitrag

Sinkende Investitionen in stationäre Pflegeeinrichtungen

Sinkende Investitionen in stationäre Pflegeeinrichtungen

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Blogs. Während wir in vergangenen Beiträgen oftmals über die positiven Möglichkeiten bei der Pflege der Zukunft gesprochen haben, widmen wir uns heute einer Kehrseite. Die stationären Pflegeheime bilden seit einigen Jahren das Sorgenkind – neben nötigen technologischen Neuerungen und mangelnden Investitionen stechen alternative Methoden zur Pflege immer mehr heraus. Kann die Zukunft der stationären Pflege noch sichergestellt werden? Wir geben Ihnen heute eine Übersicht über die aktuelle Situation und den Gründen dahinter.

Anzahl stationärer Einrichtungen stagniert

Der erfolgreiche Fortbestand der stationären Pflege benötigt vor allem eines: Investitionen – und genau in diesem Punkt liest sich in den vergangenen Jahren eine Problematik ab. In 2022 brach das Investitionsvolumen um 35% im Vergleich zum Vorjahr ein. Offiziell wird als Hauptgrund gestiegene Zinsen genannt. Dennoch ist es nicht zu übersehen, dass Pflegeheime für Investoren insgesamt uninteressanter werden.

Die geringe Zahl an neuen Investitionen führt daher zwangsläufig zu einer Stagnierung der Anzahl an Pflegeheimen. Zwar eröffneten zwischen Januar bis Oktober 2022 102 neue Pflegeheime, 2021 waren es dagegen 118. Gleichzeitig schlossen im selben Zeitraum 117 Einrichtungen, die Gesamtanzahl ist für diesen Zeitraum demnach rückläufig. Momentan befinden sich noch 230 Pflegeheime im Bau, die Fertigstellung wird aber im Gesamtmaß noch einige Zeit dauern und bis dahin dürfte es erneut zu Schließungen kommen. Insgesamt stieg die Anzahl an Pflegeheimen von 2018 bis 2022 um magere 2% an, was den niedrigsten Wert auf dem Pflegemarkt ausmacht. Das größte Wachstum konnten etablierte Top-Betreiber verbuchen, angeführt von VidaCura, Curata und Schönes Leben. Kleinere Betreiber müssen dagegen häufiger schließen, wodurch die Stagnierung zustande kommt.

Anzahl der Pflegebedürftigen steigt – Stationäre Pflege mit Rückgang

Der stagnierenden Menge an stationären Pflegeheimen und einem geringen Investitionsvolumen steht eine steigende Anzahl an Pflegebedürftigen gegenüber. Stand Dezember 2021 gab es 4,96 Millionen Personen, die auf eine Pflege angewiesen sind. Im Vergleich zu 2019 entspricht das einem Anstieg von 20%. Die Steigerung lässt sich zwar auch damit erklären, dass es zum 01. Januar 2017 eine Erweiterung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs gab. Dennoch betrifft das Wachstum nur die ambulante Pflege, in der stationären Pflege ist es dagegen rückläufig. Insgesamt ergab sich ein Rückgang von 3% in der vollstationären Pflege.

Nehmen wir diese Daten und ziehen einen Vergleich zu den sinkenden Investitionen in stationäre Pflegeheime, lassen sich Gründe für den Rückgang finden. Die ambulante Pflege bietet in den letzten Jahren immer mehr Alternativen an. Wir berichteten bereits 2021 ausführlich über spannende Projekte, die für die Zukunft der Pflege wegweisend sein könnten.

Im Sommer 2021 haben wir detailliert über interessante und spannende alternative Möglichkeiten zur Pflege berichtet

Doch darf man nicht vergessen: Personen, die auf eine vollstationäre Pflege angewiesen sind, dürfen nicht vernachlässigt werden. Dies bedeutet, dass die Pflegeheime weiterhin starke Investitionen benötigen, damit sie für die Zukunft gewappnet sind. Gemeint sind dabei nicht nur neue und intelligente Technologien, mit Hilfe derer Pflegenden wie Pflegebedürftigen geholfen wird. Investitionen müssen breitflächig verteilt werden, damit kein Aspekt vernachlässigt wird – allen voran das Personal!

Wir werden die Lage der stationären Pflegeeinrichtungen auch in diesem Jahr genau beobachten. Es muss sich viel in diesem Jahr tun – und wie man an diesem Thema gut sehen kann – in mehr als nur einem Bereich. Auf dass 2023 endlich das wohlverdiente Jahr der Pflege sein wird.

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Zauberwort Schnittstellen

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Rufanlagen bilden in heutigen Pflegeheimen ein unverzichtbares Ventil dar, um Stürze zu vermitteln. Doch wie gelangen die Informationen schnell und zuverlässig von unserem Bettsensor zur entsprechenden Rufanlage? Das Zauberwort lautet Schnittstellen. Sie bilden die...

Die häufigsten Fragen – die einfachsten Antworten

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Um Ihnen den Umgang mit unserem nevisCura Bettsensor zu erleichtern, haben wir überlegt, welche Fragen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme, Benutzung oder Allgemein am häufigsten auftreten. Diese haben wir gesammelt, kurz & einfach beantwortet und jederzeit für Sie abrufbar online gestellt.

Rufanlagenanbindung leicht erklärt

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Eine Rufanlage ist heutzutage essenziell zur Sturzerkennung und -vorbeugung. Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Wo kommt der Alarm her und wie verbindet sich der Bettsensor mit den einzelnen Rufanlagen? Wir geben euch hier eine Antwort und zeigen direkt, dass man kein Technikexperte sein muss, um sich das Know-how aneignen zu können.

Unsere Top 7 Tipps für Rufanlagen

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Rufanlagen sind ein enorm wichtiges Thema, wenn es um die Sicherheit der Bewohner von Pflegeeinrichtungen geht. Es wirkt auf den ersten Blick kompliziert und enthält einige Tücken, bietet aber auch ein riesiges Potenzial für die Zukunft. Wir haben unsere Top 7 Tipps...

Themenreihe: Neue Wohnformen in der Pflege

Neue Wohnformen in der Pflege - eine Chance für alle

In den letzten Ausgaben fiel der Blick oftmals in die Zukunft und auf die benötigten Veränderungen innerhalb der Pflegebranche. Ein besonders spannender Bereich bezieht sich auf neue oder geplante Wohnformen in der Pflege. Beginnen wollen wir mit einem Blick auf die aktuellen Zahlen. 2019 gab es in Deutschland 15.380 Pflegeheime und 14.688 ambulante Pflegedienste, wobei die Zahl der Pflegeheime mit vollstationärer Dauerpflege in den letzten Jahren einen deutlich geringeren Zuwachs vorweisen konnte als die ambulanten Pflegedienste…

Neue Wohnformen in der Pflege - Ein Praxisbeispiel

Wie letzte Woche angekündigt, stellen wir euch diese Woche eine alternative Wohnform vor. Andre Deserno arbeitet im Pflegedienst Neffeltal in Nörvenich, ist dort Teil der Geschäftsführung und auch der Familie. Die Neffeltal Service GmbH bietet eine noch nicht sehr verbreitete Wohnform an, eine sogenannte „anbieterverantwortete Wohngemeinschaft“. Wir haben uns zu einem Gespräch getroffen, um über die Vorteile dieser Wohnform zu sprechen und wo es bei der Umsetzung ähnlicher Projekte in Deutschland hapert…

Neue Wohnformen in der Pflege - Darf man optimistisch in die Zukunft blicken?

Die letzten beiden Wochen standen gänzlich unter dem Thema der neuen und alternativen Wohnformen in der Pflege. Heute wollen wir damit schließen, in dem wir unsere Beurteilung abgeben und die gewonnenen Erkenntnisse der letzten Wochen einordnen. Wo stehen wir? Andre Deserno hat uns gezeigt, dass es zum einen bereits alternative Wohnformen gibt und zum anderen die Selbstbestimmtheit für ältere Menschen in der Pflege stärker berücksichtigt und gefördert werden muss…

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