nevisQ Blog

Alles rund um die Zukunft, die Probleme
und aktuellen Neuigkeiten der Pflegebranche!

Christian Kind und Stelios Katsanevakis

Wer steckt hinter dem Blog?

Hallo! Wir sind Christian und Stelios und gehören zu den Geschäftsführern und Mitgründern von nevisQ. Wir haben uns mit nevisQ die Aufgabe gestellt, die Pflege nachhaltig fit für die Zukunft zu machen. Wir stecken unser ganzes Herzblut darein, dass wir gemeinsam etwas verändern können. Wir möchten euch daran teilhaben lassen und wollen euch mit diesem Blog einen Einblick in die Pflegebranche geben, mit all ihren Problemen, Innovationen, Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft.

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Unser aktueller Blog-Beitrag

Rufanlagenanbindung leicht erklärt

Rufanlagenanbindung leicht erklärt

Eine Rufanlage ist heutzutage essenziell zur Sturzerkennung und -vorbeugung. Unser nevisCura Bettsensor stellt eine intelligente Lösung dar, wodurch die Lebens- und Arbeitssituation der Menschen im Pflegesektor erheblich verbessert wird. Sie bietet Entlastung der Pflegenden und eine deutlich erhöhte Sicherheit für die Bewohner bei einer vergleichsweise kostengünstigen Investition. Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Wo kommt der Alarm her und wie verbindet sich der Bettsensor mit den einzelnen Rufanlagen? Wir geben euch hier eine Antwort und zeigen direkt, dass man kein Technikexperte sein muss, um sich das Know-how aneignen zu können.

Wie sind Rufanlagen aufgebaut und welche Funktion erfüllen sie?

Zu Beginn direkt das Offensichtliche: Es gibt i.d.R. zwei Anbindungsmöglichkeiten – per Kabel oder Funk. Die Anbindung dazu ist aber bis auf wenige Ausnahmen nahezu identisch, d.h. es wird ggf. einfach nur das Kabel durch eine Funkanbindung ersetzt. Unser Bettsensor nutzt in 90% der Fälle eine Funkanbindung, der individuell für Ihre jeweilige Rufanlage vorbereitet wird. Der Funk-Empfänger wird schließlich in dem jeweiligen Bewohnerzimmer in die vorgesehene Buchse eingesteckt und sendet über diese den Alarm direkt auf das Telefon der Pflegekräfte. Der Effekt ist also derselbe, wie wenn ein Bewohner individuell einen Alarm senden würde. Idealerweise sind dafür mehrere Buchsen vorhanden, damit auch mehrere Geräte parallel angeschlossen werden können. Wenn nur eine Buchse zur Verfügung steht, können diese mithilfe eines Y-Adapters erweitert werden.

Der Aufbau und die Funktionsweise von Rufanlagen sind einfacher zu verstehen, als man denkt.
Manche Rufanlagen besitzen spezielle Anbindungsarten, wie z.B. über Kabel. In diesem Fall verbauen wir einfach die passenden Sender an die Rufanlage. Die Anbindung an Hausnotrufgeräte funktioniert dabei ebenfalls nach demselben Prinzip. Die passende Sende-Einheit wird an den Bettsensor angeschlossen und die ausgelösten Alarme werden wie beim Notrufknopf an den Hausnotruf gesendet. In Zukunft wird es dazu noch eine Anbindung per Software-Schnittstelle geben, die z.B. an eine App gebunden ist.

Wie arbeiten Rufanlagen?

Rufanlagen arbeiten entweder nach dem Ruhestrom- oder dem Arbeitsstrom-Prinzip. Einige Rufanlagen unterstützen beide Prinzipien. In diesem Fall muss sie dann einmalig nach einem der beiden Prinzipien eingerichtet werden.

Ruhestrom-Prinzip: Ruhestrom bedeutet, dass grundsätzlich immer Strom in der Anlage fließt, deswegen ist dieses Prinzip als Normally Closed (NC) bekannt. Um ein Alarm-Signal zu versenden, wird der Stromkreis unterbrochen, weshalb solche Alarm-Kontakte auch Öffner-Kontakt genannt werden. Viele moderne Rufanlagen arbeiten nach dem Ruhestrom-Prinzip.

Arbeitsstrom-Prinzip: Arbeitsstrom bedeutet, dass entgegen von Ruhestrom grundsätzlich kein Strom in der Anlage fließt. Das Prinzip wird daher auch als Normally Open (NO) betitelt. Um ein Alarm-Signal zu versenden, wird der Stromkreis geschlossen, weshalb solche Alarm-Kontakte auch Schließer-Kontakt heißen. Vor allem ältere Rufanlagen arbeiten nach dem Arbeitsstrom-Prinzip.

Je nachdem, ob eine Rufanlage mit Ruhestrom oder Arbeitsstrom arbeitet, müssen die Adapter entsprechend konfiguriert werden. Falls nicht bekannt ist, mit welchem Strom Ihre Rufanlage arbeitet – keine Sorge! Sie müssen das nicht allein herausfinden. Wir übernehmen das gerne für Sie und sorgen dafür, dass alles seine Richtigkeit hat.

Wie Sie sehen, lassen sich der Aufbau und die Funktionsweise auch ohne große technische Vorkenntnisse erklären. Grundkenntnisse sind von großer Wichtigkeit, erfordern aber auch keine vorherrschende Fachausbildung. Es ist enorm hilfreich, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, damit man ein Gefühl dafür bekommt. Für tiefergreifende Funktionen gibt es dann schließlich entsprechende Ausbildungen, wie z.B. die der „Fachkraft für Rufanlagen“. Die Möglichkeiten und Perspektiven einer weitergreifenden Schulung haben wir in unserem letzten Beitrag (HIER zum Nachlesen) unter „5. Die richtige Schulung macht’s“ aufgeführt. Natürlich können Sie sich bei jeglichen Fragen jederzeit an uns wenden.

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